• Besteht die Möglichkeit der Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen?

    Über 1,8 Millionen Bundesbürger zahlen zu Unrecht in die Sozialversicherung.

  • Bekomme ich Beiträge zurück?

    Bereits gezahlte Beiträge können im Statusfeststellungsverfahren erstattet werden.

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Erstattung Sozialversicherungsbeiträge Verjährung

Der Grundsatz: Sie haben 4 Jahre Zeit.
Haben Sie für Ihr Unternehmen und einen Beschäftigten Sozialversicherungsbeiträge zu Unrecht gezahlt, besteht Ihr Anspruch auf Rückzahlung nach § 26 Abs. 2 Sozialgesetzbuch Viertes Buch (SGB IV).

Dieser Erstattungsanspruch entsteht mit dem Eingang der zu Unrecht gezahlten Beiträge bei der Einzugsstelle. Er verjährt nach § 27 Abs. 2 SGB IV innerhalb von 4 Jahren. Die Verjährung beginnt aber erst nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Beitrag gezahlt wurde, zu laufen.

Verwaltungsakt: Hier muss Ihr Anspruch erst entstehen.
Häufig wird die Versicherungspflicht eines Mitarbeiters per Verwaltungsakt, d. h. förmliche Anordnung eines Sozialversicherungsträgers, festgestellt.

In diesen Fällen ist die Rechtsgrundlage für Ihre Beitragszahlungen der Verwaltungsakt. Hier stellt sich die Frage, wann Ihr Erstattungsanspruch entsteht und verjährt, wenn der Verwaltungsakt zu Ihren Ungunsten falsch war.

Die Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger kamen zu folgenden Ergebnissen, an denen Sie sich in Zukunft orientieren können:

  • Hat ein Sozialversicherungsträger die (eigentlich nicht bestehende) Versicherungspflicht eines Mitarbeiters per Verwaltungsakt festgestellt, besteht solange kein Erstattungsanspruch, bis der zugrunde liegende Verwaltungsakt aufgehoben wurde. Der Grund: Solange der Verwaltungsakt besteht, bildet er den Rechtsgrund für die Beiträge. Das gilt auch, wenn er falsch ist. Die Beiträge sind damit nicht zu Unrecht entrichtet.
  • Die Verjährung beginnt erst mit dem Entstehen des Anspruchs. Sie fängt damit ebenfalls erst dann zu laufen an, wenn der Verwaltungsakt aufgehoben wurde.
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Welche Beurteilungskriterien sind von Bedeutung?

Bei Gesellschafter / Geschäftsführern oder mitarbeitenden Familienangehörigen liegt nach der ständigen Rechtssprechung ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vor, wenn die betroffenen Personen:
-funktionsgerecht dienend am Arbeitsprozess der Firma teilhaben
-für ihre Beschäftigung ein entsprechendes Arbeitsentgelt erhalten
-keinen maßgeblichen Einfluß auf die Geschicke der Gesellschaft kraft ihres Anteils am Stammkapital geltent machen können. Weitere Beurteilungskriterien sind:

  • Kapitalbeteiligung von mindestens 50 Prozent
  • Kapitalbeteiligung unter 50%
  • Branchenkenntnisse
  • Bindung an Zeit, Dauer und Ort der Arbeitsbindung.
  • Gesellschafter - Geschäftsführer einer Familien GmbH
  • Unternehmerrisiko
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Wer ist betroffen?

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Über uns

Wir stellen uns als ein Unternehmen vor, dass bundesweit tätig ist. Mit unseren Mitarbeitern betreuen wir ein breitgefächertes Klientel, das von mittelständischen Unternehmen bis hin zu Selbstständigen und Freiberuflern reicht. Einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit bildet die Beratung im Bereich der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung und deren Teilgebieten für Gesellschafter, Geschäftsführer und mitarbeitende Familienangehörige. Wir arbeiten hierbei mit langjährig auf Sozialversicherungsclearing spezialisierten Experten und Verfahrensfinanzierern zusammen.

Unsere Standorte:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Stuttgart
  • Leipzig
  • Düsseldorf
  • Weimar
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Infovideos Bitte klicken um Videos zu sehen


“Nach meiner SV-Beurteilung wurden mir über 20.000,- Euro Sozialbeiträge zurückgezahlt.”
Dr. Peter Diesing
Geschäftsführer
Berlin Cert GmbH
“Dank der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung habe ich ein monatliches Mehrnetto von rund 300 Euro.”
Lutz Köchy
Geschäftsführer
Regionale Personal Entwicklung GmbH

Pressestimmen

Stiftung Warentest
Sozialversicherung: Ausstieg
"Rolf Dünnleder erhielt von der BfA rund 125.000 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen zurück da er als Geschäftsführer nicht der Versicherungspflicht unterlag. "Alleine hätte ich das nie geschafft" und deshalb habe ich frühzeitig eine Beratungsfirma mit der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung beauftragt."
Impuls
Geld zurück vom Staat
"Die Agentur für Arbeit ist der Ansicht, Dirk Hirdes sei kein richtiger Arbeitnehmer gewesen. Er habe in der Firma seines Vaters nicht weisungsgebunden gearbeitet. Er habe Rechtsgeschäfte ohne Zustimmung tätigen können, deshalb hätte kein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorgelegen. Die Vorraussetzung für die Gewährung von Arbeitslosengeld sei damit nicht erfüllt, so die Agentur für Arbeit"
WDR - Ratgeber Recht
Abgeblitzt: Kein Versicherungsschutz trotz Beitragszahlung.
"Matthias Adler arbeitete erfolgreich als Geschäftsführer in einem Bauunternehmen. Vor Gericht erstritt er sich die Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen. Allein aus der Rentenkasse erhielt der 44-Jährige 47.094 Euro.
Focus - "Nix wie raus"
Flucht vor der Einheitsrente!
"Peter Hoss, Steuerberater aus Siegen, kann sich freuen: er bekam rund 85.000 Euro aus der Renten- und Arbeitslosenversicherung zurück. Der Grund: Er hatte in früheren Jahren - als er im elterlichen Betrieb angestellt war - Pflichtbeiträge an die Sozialversicherung gezahlt. Wie sich nun herausstellte, zu unrecht, denn er war nie sozialversicherungspflichtig gewesen."
ARD - plusminus
Sozialversicherung: Ohne Grund SV-Beiträge gezahlt